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Holtenklinker Str. 26, 21029 Hamburg Bergedorf, 040 72699173
Dienstag-Samstag ab 18:00 Uhr, sonntags 10:00-14:30 Uhr ( Brunch / Frühstück), Montag Ruhetag



EX - Sky sportsbar

BeLaMi in Corona-Zeiten

   Bühne frei - Live dabei !
Die Bergedorfer Zeitung präsentierte per Video-Stream live aus dem BeLaMi:

       
   Rückblick ...

       
Do. 23.4.    Verrücktes Poetry-Slam-Battle
Über 5 Runden duellierten sich die beiden
"Dinos" der Hamburger Slam-Szene Arne Poeck (Bergedorf)
und Karsten Lieberam-Schmidt (Reinbek).
Alle Texte mussten verrückt, skurril, schräg oder durchgeknallt sein.
--> Bergedorfer Zeitung <--


       
Di. 7.4.    Doctor Love Power solo
Swamp-Boogie / Louisiana-Blues ...
Ray Charles, Fats Domino, Creedence Clearwater Revival und Brook Benton
stehen Pate für den rauhen und sehnsuchtsvollen Sound
--> Bergedorfer Zeitung <--


       
Corona Virus kills BeLaMi ?

  Wir haben GESCHLOSSEN, wie viele andere Betriebe.

Wie lange noch?   Das wissen wir momentan noch nicht, aber mindestens bis Anfang Juni!


Seit 2004 betreibe ich diesen Laden - immer sparsam, mit Bedacht und mit Blick auf meine Liquidität. Es gab viele schwierige Zeiten (Rauchverbot, Wirtschaftskrise, Personal- und andere interne Probleme, u.v.m.), aber so aussichtslos wie jetzt schien es noch nie. Deshalb sind wir gespannt, ob und wie wir diesen Sturm überstehen werden !

Fakt ist: Keiner der kleineren Betriebe/Clubs wird diese Zeit ohne Hilfen überstehen können.
Auch das BeLaMi benötigt finanzielle Hilfe.


Es gibt zwar inzwischen Lockerungen und seit 13.5. darf auch die Gastronomie in Hamburg wieder öffnen, aber natürlich nur unter Auflagen.

Hierbei geht es nicht nur um die festen Regeln, die in Hamburg -auf den ersten Blick- recht moderat sind. Es kommen auch noch "bindende Empfehlungen" hinzu, unter anderem satte 6 Seiten von der Berufsgenossenschaft. Aus allen Vorschriften und Empfehlungen entstehen bei uns nicht nur Veranwortlichkeiten, sondern auch Kosten. Und bei Missachtung drohen uns saftige Bußgelder. Auch wenn z.B. unsere Gäste beim Rauchen im Garten oder vor der Türe zu dicht stehen, würden das Bußgeld uns treffen.

Keine Frage, Infektionsschutz und Abstandsregeln müssen sein. (Dieser Text soll keine Kritik darstellen.)
Aber was resultiert für uns daraus?
  1. Gemütlichkeit ?
    Das BeLaMi bietet ja neben Speisen und Getränken auch ein spezielles Ambiente: die meisten Gäste kommen wegen der Wärme, Gemütlichkeit und der „Nähe“ zwischen den Menschen. Das BeLaMi ist für viele ein 2. Wohnzimmer.
    Davon geht vieles verloren, so lange Abstandsregeln, Maskenpflicht usw. (berechtigt) gelten müssen.

    In der Praxis:
    Die Servicekraft oder einer der Inhaber kommt an den Tisch, das Gesicht bis auf die Augen von einer Maske bedeckt, begrüßt die Gäste und erklärt zunächst die wichtigsten Regeln. Danach müssen die Gäste nur noch ihre Personalien in ein Formular eintragen und bestenfalls mit ihrer Unterschrift bestätigen, dass sie nicht unter Fieber und/oder Erkältungssymptomen leiden. Wenn dann noch alle die Datenschutzerklärung unterschrieben haben, erhalten sie die von der Auswahl reduzierten Speisekarten. Diese sind entweder laminiert, um sie nach jeder Verwendung schnell desinfizieren zu können – oder einfach auf einem Blatt Papier, das nach der Verwendung entsorgt wird. Kritisch gemustert vom Nachbartisch ("ob die uns anstecken könnten?"), kann man nun auch schon über die Bestellung nachdenken. Sollte sich aber herausstellen, dass die Gäste aus mehr als 2 Haushalten kommen, muss die Gruppe auf 2 Tische (mit Abstand) verteilt werden, oder wieder nach Hause gehen.
    Klingt eher nach einem Arztbesuch als einem gemütlichen Abend, oder ?

  2. Das Kaufmännische.
    Wir sind kein reines Speiserestaurant, sondern ein Mix aus Restaurant, Kneipe und Kulturzentrum. Wir leben hauptsächlich von kulturellen Angeboten und Gesellschaften. Die Erträge aus diesen Abenden gleichen Verluste aus schwachen Wochentagen aus - eine Mischkalkulation.

    Mit dem reinen Restaurant-Betrieb (dann auch noch wegen der nötigen Abstände reduziert) werden wir unsere Kosten nicht decken können.
    Wenn wir die Tische mit einem Abstand von mindestens 1,50 Meter stellen, reduzieren wir unsere Plätze auf die Hälfte, im Biergarten noch darunter. Selbst wenn wir mit diesem halbierten Angebot auch die Hälfte der Erträge erzielen würden, bleibt "unter dem Strich" deutlich weniger als die Hälfte übrig, da Strom, Gas und ein Teil der Personalkosten bis zu einem gewissen Punkt fix sind, unabhängig von der Gästezahl.

    Meiner Einschätzung nach wird der monatliche Verlust höher sein, als wenn wir geschlossen haben.
    Außerdem vermute ich, dass die Nachfrage eher schwach sein wird. Vielleicht gibt es einen kleinen Ansturm direkt zur Öffnung, das wird aber auch schnell wieder nachlassen.

    Meine Vermutungen werden bereits jetzt durch eine Reportage des NDR bestätigt.

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  3. Beständigkeit ?
    Ein weiterer Punkt ist die Beständigkeit der Corona-Lockerungen. Was, wenn in 2 Wochen die Infektionszahlen wieder stark ansteigen und die Gastronomie wieder schließen muss? Daraus entstehen dann wieder drastische Verluste wegen verderbender Ware.
    Das Gleiche gilt, wenn einer von uns sich ansteckt, im Laden, meine Frau bei ihrer Arbeit Krankenhaus, Willi in der Schule ... auch dann müssen wir den Laden wieder 2 Wochen dicht machen.
    Und auch unser relativ kleiner Betrieb wird nicht einfach nur auf- und zugeschlossen, auch bei uns kann man von einem Hoch-/Runterfahren sprechen: Grundreinigung, Küche vorbereiten, Ware beschaffen, Zapfanlage spülen, Fässer anschließen, andere Getränke kühlen, . . .

  4. Verantwortung
    Worst case: Jemand infiziert sich bei uns (nachweislich oder auch nur wahrscheinlich), die Krankheit nimmt einen schweren oder gar lebensbedrohenden Verlauf. Auch, wenn wir alle Regeln/Auflagen befolgt haben, wird das lange in unseren Köpfen bleiben, in den Köpfen vieler Bergedorfer vielleicht noch länger. Mal abgesehen von eventuellen Schadenersatz-Klagen.
Fazit: Wir müssen uns genau überlegen, wann wir wieder öffnen. Im Mai wird das definitiv nicht passieren.



  Liebe Stammgäste, liebe Freunde des BeLaMi !


Bitte habt noch ein wenig Geduld!

Wir sind, auch finanziell, in einer schwierigen Situation:
Ich habe mehrere Anträge auf Zuschüsse gestellt, das Einzige, das wirklich schnell ging, war das Kurzarbeitsgeld für Kirsten (unsere Köchin). Der Antrag auf die Soforthilfe von Bund und Land Hamburg ist seit über 4 Wochen bei der ifb in Bearbeitung. Zwischenzeitlich gab es bei der ifb technische Probleme mit unserem Antrag, aber das liegt auch schon wieder fast 2 Wochen zurück. Auch zu einem weiteren Antrag bei einer anderen Institution, der vor 2 Wochen abgegeben wurde, habe ich noch keine Antwort.

Das sind Anträge für die Zeit März-Mai bzw. März-April. Wenn wir für diesen Zeitraum etwas bekommen bzw. wenn wir wissen, wieviel wir bekommen, können wir auch für Juni und die Folgemonate besser planen. Sollten wir aber (fast) nichts bekommen, was wir nicht glauben - dann wäre "Feierabend".
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!

Das Konto ist am Limit, hier gab es heftige Diskussionen mit meiner Bank, bei der ich seit fast 40 Jahren Kunde bin. Nicht viel zu spüren von mehr Toleranz und vereinfachten Vorgängen. Das Dispo-Limit war um 1200.- überzogen, da kamen auch schon die massiven Mahnschreiben.

Dazu kommen Verbindlichkeiten bei Finanzamt und Lieferanten (Strom, Gas, Wasser, Versicherungen ...) von ein paar tausend Euro.

Privat halten wir uns gerade so über Wasser, ebenfalls ständig das Kontolimit im Auge.

So lange wir keine Info bezüglich der o.g. Anträge haben, sind wir nicht handlungsfähig. Wir könnten keine Ware bezahlen und können uns auch keinen einzigen Tag leisten, an dem wir öffnen und unsere damit verbundenen, zusätzlichen Kosten nicht decken.

Wirklich eine "f.ck..." schwierige Zeit, trotzdem sind wir voller Zuversicht: Alles wird gut!

Euch allen vielen Dank für Eure Anteilnahme und Hilfe und die Wertschätzung, die Ihr uns vermittelt !

Bleibt gesund,
wir lieben und vermissen Euch,
Nadine, Willi und Mike


 





Ganz herzlichen Dank an ...
Heidi, Herbert, Fiona, Barbara, Christine, David, Michael, Tanja, Thorsten, Thomas, Beate, Roger, Christian, Janina, Deniz, Joerg, Silke, Kai, Birte, Julia, Rebecca, Lutz, Petro, Florian, Hans Peter, Annelie, Marlies, Gerd, Astrid, Klaus, Folker, Marion, Melanie, Miro, Julia, Susanne, Daniela, Friederike, Katja, Anne, Philipp & O., Petra, Susanne, Nicole, Stephan, Dirk, Wilfried, Claudia, Christian, Gottfried, Jan-Henrik, Karin, Thomas, Gunther, Susi, Theo, Klemens, Ellen, Ulrich, Kai, Günter, Patrick, Thomas, Katharina, Annegret, Mathias, Sonja, Katharina, Thomas, Oliver, Joerg, Stefanie, Sarah, Maike, Simon, Björn, Sandra, Thorsten, Lena, Michaela, Lis, Lea, Frank, Meike, Wolfgang, Julius, Christian, ...











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